Nur wenig Bewegung beim Ölpreis
Nur wenig Bewegung beim Ölpreis (03.02.2022)

Nur wenig Bewegung beim ÖlpreisIm Laufe der Woche bewegten sich die Ölwerte nur wenig. Das für Europa wichtige Brent pendelt mal etwas über die die 90 Dollar Marke und mal knapp drunter.

Dabei bleibt die Nachfrage nach Rohöl Weltweit konstant auf hohem Niveau und mit größeren Einschränkungen für die Wirtschaft ist vielerorts nicht zu rechnen. Die Angebotsseite steht dabei mehr im Blickpunkt. Das OPEC+ Treffen Anfang der Woche brachte wieder keine Strategieänderung, d.h. die OPEC-Ländern lehnen es aktuell ab, den Ölhahn weiter aufzudrehen. Auch die Ölvorräte und die Ölförderung in den USA gingen zurück.

Wenig förderlich dürfte auch der Ukraine-Konflikt im Osten Europas sein, sowohl Russland als auch die Ukraine sind Öl- und Erdgasförderländer. Ende des letzten Jahres hatte Russland vermehrt militärische Streitkräfte an die ukrainische Grenze verlegt um eine weitere Ausdehnung des Nato-Bündnisses in Richtung Osten zu unterbinden. Der russische Präsident Putin hat dabei bereits mehrfach betont, dass er die Ukraine als Teil Russlands betrachtet und wiederholt vor einer drohenden Kriegsgefahr gewarnt, sollte die Ukraine der Nato beitreten. Auch wenn die Nato derzeit keine Kampftruppen in die Ukraine verlegen wird, so verlegen die USA allerdings 3000 Soldaten nach Europa. Der Konflikt führte bereits 2014 zu bewaffneten Auseinandersetzungen und resultierte in der Annexion der Krim.

Am Donnerstagmorgen kostet die Nordseesorte Brent 89,03 US-Dollar pro Barrel und ist damit 44 Cent günstiger als am Vortag. Der Preis der US-Sorte WTI gab um 53 Cent nach und liegt nun bei 87,73 Dollar pro Barrel.

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